Gesetzliche Vorgaben zur Ausstattung von Wohnräumen

Die Gefahren durch Brände in Wohnungen sind unbestreitbar und legen die Installation von Geräten nahe, die schon geringen Rauchmengen sicher feststellen und die Bewohner rechtzeitig warnen.

 

In anderen Ländern ist die Ausstattung von Wohnungen mit solchen Geräten längst Pflicht:

In Großbritannien wurde 1992 eine gesetzliche Rauchmelderpflicht eingeführt, die für alle neuen Gebäude mindestens einen Rauchwarnmelder pro Etage fordert. 1987 waren etwa 9 %, 1998 etwa 75 % der britischen Haushalte mit Meldern ausgestattet. Die Zahl der Brandtoten sank seit 1987 um rund 40 %.

In den USA sind etwa 93 % aller Haushalte mit insgesamt etwa 120 Mio. Rauchwarnmeldern ausgestattet. Seit den 1970er Jahren bestehen Regelungen in zahlreichen US-Bundesstaaten. In dieser Zeit sank die Zahl der Brandtoten um ebenfalls rund 40 %. In Schweden, wo etwa 70 % aller Haushalte mit Meldern ausgestattet sind, verringerte sich die Zahl der Brandopfer um 50 %. In Kanada, den Niederlanden und Teilen Australiens besteht ebenfalls eine gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht.

In Deutschland sank die Zahl der bei Bränden verstorbenen Personen von 1991 bis 2003 ohne Bestehen einer allgemeinen Rauchmelderpflicht um 43 %. Schätzungsweise 10% der Wohnungen in Deutschland waren 2003 mit technisch mehr oder weniger guten Rauchwarnmeldern ausgestattet.